STARK-Roboterwettbewerb 2015 am GSO

Plakat Roboterwettbewerb 2015 am GSOMit dabei waren das Johanneum aus Wadersloh, das Ostendorf- und Evangelische Gymnasium sowie die Drost-Rose-Realschule aus Lippstadt, die diesjährigen Gastgeber des GSO sowie das Antonianum aus Geseke. Letzteres machte schließlich das Rennen. Seit 2010 wird der Wettbewerb jedes Jahr an einer Schule im Altkreis Lippstadt veranstaltet. Immer an einer anderen, denn die Gewinnerschule darf die Veranstaltung im nächsten Jahr ausrichten. In AGs bauen und programmieren die Mädchen und Jungen im Vorfeld Roboter. Am Tag des Wettbewerbs muss der Roboter eines jeden Teams dann verschiedene Aufgaben erledigen. Bei einer des aktuellen Wettbewerbs mussten die Maschinen einen Ball in einem Parcours über eine schwarze Linie bugsieren. Mit viel Köpfchen und Geschick schafften es die jungen Teams auch dieses Jahr, die Schaulustigen zu begeistern. Besonders erfolgreich war dabei – wie bereits erwähnt – das Team des Antonianum in Geseke. Somit sind die Gymnasiasten im kommenden Jahr die Gastgeber für den siebten Roboter-Wettbewerb. Gewinnen lohnte sich in diesem Fall besonders, denn die Geseker Gymnasiasten kommen nun in den Genuss eines Segway-Nachmittags auf dem Schulhof. Den Roboter-Wettbewerb nehmen traditionellerweise auch verschiedene Lippstädter Unternehmen, wie Seiger Drehmaschinen, Ferber Software oder Rothe Erde zum Anlass, sich den Schülern vorzustellen. Die Schülerinnen und Schüler des GSO, die nicht im Wettbewerbsteam waren, durften an diesem Tag raus aus dem Klassenzimmer und erste Kontakte knüpfen, die zukunftsweisend für sie sein könnten. Auch für die Firmen selbst ist es wichtig, die Arbeitssuchenden von morgen kennenzulernen und ihnen zu zeigen, was sie zu bieten haben. So freuten sich etwa die Vertreter von Rothe Erde, dass nicht nur die Süßigkeiten an ihren Stand lockten, sondern durchaus auch viele Schüler mit Fragen zu ihnen kamen.

PausenhallePausenhalle
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Der Roboter-Wettbewerb ist ein wichtiger Termin im Jahr des Lippstädter Stark-Vereins. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht die sogenannten Mint-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu fördern. Er bietet neben dem Wettbewerb Kurse an, die Mädchen und Jungen näher an Technik heranführen sollen. Der Verein merkt allerdings auch, dass sich die Schullandschaft verändert. Durch immer längere Schultage sinkt das Interesse an Technik-Schnupperkursen, denn nach einem langen Schultag haben die Schüler oft keine Lust und auch keine Zeit mehr für solche Aktivitäten. Der Stark-Verein musste daher mehr Angebote während der Schulzeit anbieten. Der Roboter-Wettbewerb spielt eine wichtige Rolle, weil er junge Menschen an Technik heranführt.

Quelle: Der Patriot vom 30.05.2015

Vorbereitungsraum

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Wettkampftisch

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Pausenhalle

Auswertung

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