Unibesuch in Enschede

Ziel war zunächst die Universität Twente in Enschede. Nach einem freundlichen Empfang erhielten die Schüler und Begleiter von deutschen Studenten der Universität in einem Vorlesungssaal über anderthalb Stunden Informationen zum Studium speziell an dieser Universität und in den Niederlanden im Allgemeinen.

Schüler in Enschede

An dieser Institution in der Provinz Overijssel werden Studiengänge in den Richtungen Technische Naturwissenschaften, Verhaltens- und Ingenieurwissenschaften, Management & Verwaltung sowie Mathematik, Informatik & Electrical Engineering angeboten. Neben den bekannten Fächern finden sich darunter auch neue wie „Advanced Technologie“ und das sogenannte „ATLAS-Projekt“, welche noch unentschlossenen (und im Fall des ATLAS-Projekts sehr ambitionierten) Studenten die Möglichkeit geben, ihre eigenen Stärken herauszufinden und sie anschließend weiter zu entwickeln.

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung wurde die GSO-Gruppe über den sehr weitläufigen Campus der modernen und gut ausgestatteten Universität geführt, der neben modernen und freundlich ausgestatteten Universitätsgebäuden, modernen Studentenappartments besonders auch durch sein großes Angebot an Sportmöglichkeiten und seine großen Grünflächen punktete.

Aufgrund der schwierigen Sitution an vielen deutschen Universitäten kommt das Studium in den Niederlanden für immer deutsche Abiturienten in Betracht. Die angenehme Lernatmosphäre, besonders die für deutsche Verhältnisse ungewöhnliche Nähe zu den Dozenten, die u.a. durch die Arbeit in viel kleineren Gruppen möglich ist, macht das Studium im nahen Ausland sehr attraktiv. Auch wenn die Kosten mit 1771 Euro pro Jahr (das ATLAS-Projekt kostet 3.300 Euro) einige etwas abschrecken könnte, scheint es eine sehr gute Alternative zu sein. Zu der qualifizierten Ausbildung, die man dort erwirbt, kommen schließlich noch Qualifikationen wie „Auslandserfahrung“ und „erweiterte Sprachkenntnisse“ hinzu, was die Chancen der jungen Menschen auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessern kann.

Die internationalen Begegnungen auf dem Campus und in der schönen Stadt tragen zudem zu ihrer persönlichen Entwicklung bei. Davon konnten sich die GSO-Schüler bei einem mehrstündigen Stadtbesuch noch überzeugen.