Musik

Betritt man - über den Fußweg und die zwei Brücken kommend  - das Schlossgelände, so wird man in der Regel insbesondere im Frühjahr musikalisch empfangen: Da zwitschern eine Vielzahl von Vögeln und ebenso kann man diverse andere Naturgeräusche erlauschen. So kann im Idealfall der Schulweg am Morgen schon zum Ausflug werden.

Wenn dieser Spaziergang während der Unterrichtszeit stattfindet (natürlich nur für Besucher!), mischen sich zu diesen Naturtönen oftmals auch weitere musikalische Klänge, die dann aus dem  Wasserschloss kommen, das unserer Schule den Namen gibt. Dort sind nur wenige Unterrichtsräume, aber genau hier ist am GSO das Fach Musik niedergelassen. Aufgrund des räumlichen Abstands zum übrigen Schulgelände  können wir uns akustisch frei entfalten, ohne  andere zu stören. Noch dazu haben wir mehrere Räume zur Verfügung, in denen gleichzeitig geübt und gearbeitet  werden kann. Dabei soll der Musikunterricht anregen, mit den Ohren Neuigkeiten zu entdecken, z.B.:

  • Wie klingen eigentlich Zeitungspapier oder Plastikfolie oder die Utensilien aus meinem Tornister?
  • Was unterscheidet meine Musik von deiner?
  • Warum gibt es so merk-würdige Musik und klingt sie immer gleich?

Unsere jahrelange freundschaftliche Verbindung zur städtischen Conrad-Hansen-Musikschule erlaubt uns einige Besonderheiten, wie z.B. ausgewählten Instrumentalunterricht im Schloss. Außerdem ermöglicht die fachmännische Begleitung eines Percussionlehrers ein Cajonprojekt in der Jahrgangsstufe 7. Da hat jeder Schüler und jede Schülerin die Möglichkeit, im Unterricht eine Cajon zu bauen und anschließend für ein Halbjahr diese unter Anleitung zu spielen.                             

Und wenn dann die Schülerinnen und Schüler etwas von den positiven Schwingungen einer gelungenen Musikstunde über die Gräfte in ihre Fach- und Klassenräume mitnehmen können, dann erfüllt sich jedes Mal ein Teil der Aufgabe, die das Fach Musik in der Schule zu bewältigen hat.